Praxis seit 2004

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ein zu:

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Identitätsorientierte Aufstellung

im Einzelsetting

Diese therapeutische Methode hilft innere unbewusste, verborgene Verstrickungen und Dynamiken aufzudecken, Ursachen und Zusammenhänge zu erkennen, für sich mehr Klarheit zu bekommen, Erfahrungen zu verarbeiten und mehr in der gesunden Identität anzukommen. Dabei stehen die inneren Anteile, dazu gehören Gefühle, Gedanken, Bilder, Überzeugungen und Erfahrungen im Mittelpunkt. Denn diese beeinflussen, was wir denken und fühlen, wir agieren und reagieren, wieviel Energie wir zur Verfügung haben, wie erfolgreich wir sind, wie wir unsere Beziehungen und unser Leben erleben und gestalten.

Identität

Identität ist die Summe aller Erfahrungen. Frühere Erfahrungen wirken auf jeden Menschen und unsere Identität kann (teilweise, in bestimmten Bereichen oder bei bestimmten Themen) geprägt, überlagert sein von z.B.:
  • Mutter, Vater und deren Willen, Überzeugungen, Traumen, Strategien ...
  • systemischen Strukturen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden
  • Erfahrungen oder Personen
  • Traumen
  • (Überlebens-)Strategien zur Bewältigung von traumatischen Ereignissen bzw. andauernden schwierigen Lebens- oder Beziehungsverhältnissen

So tragen wir aus unserm Leben, unseren Erfahrungen viele Anteile in uns herum:
  • die übernommen wurden
  • die uns blockieren
  • die wir nicht aushalten können
  • die wir gar nicht wahrnehmen, weil wir sie verbergen oder unterdrücken mussten
  • ...
Die Identitätsorientierte Aufstellung ermöglicht es, Anteile, Zusammenhänge, innere Ursachen, traumatisierte Anteile ... sichtbar, fühlbar und erfahrbar zu machen, wieder zu integrieren und zu vernetzten.

Beispiele für innere Anteile

Gefühle, Empfindungen wie
  • Scham- und Schuldgefühle, Ekelgefühle
  • Ängste
  • traurige oder verletzte Anteile, traumatisierte Anteile
  • Ohnmachtsgefühle, Gefühl von Erstarrung, Hilflosigkeit und gelähmt sein
  • Wut, Hass, Zorn, Rache
Innere Bilder, Vorstellungen, Überzeugungen
Beziehungsgeflechte zu bestimmten Personen
  • wie fühle oder verhalte ich mich mit ...
  • welche Erfahrungen mache ich mit Menschen
  • was erlebe ich häufig mit ... oder in bestimmten Situationen
Traumatisierte Anteile - dazu gehören auch einige der Gefühle
Körperliche Empfindungen und Reaktionen
  • z.B. Klos im Hals, Druck im Bauch, Kopfschmerzen ... - auch das sind Anteile, die aufgestellt werden können
Überlebensanteile, die wir entwickelt haben und die uns helfen sollen zu (über-)leben, zu funktionieren, in unserer Familie zurechtzukommen, wie z.B:
  • überangepasst sein
  • es allen recht machen wollen
  • sich sehr anzustrengen
  • andere retten wollen
  • sich unangemessen verteidigen
  • Situationen vermeiden
  • sich in Gedanken flüchten
  • inneres "weggehen"

Thema der Aufstellung

Das Thema der Aufstellung ergibt sich aus Ihrem Anliegen. Manchmal ist dieses unklar und Ihr persönliche Anliegen entwickelt sich erst im therapeutischen Gespräch. Ihr Anliegen kann aus dem privaten (Beziehungen, Familie ...), beruflichen, psychischen, emotionalen oder körperlichen Bereich kommen. Mögliche Anliegen finden Sie auch unter Behandlungsanliegen.

Arbeitsweise

Im Einzelsetting stellen Sie Ihr Anliegen, wesentliche Anteile (Aspekte) und wenn auch bestimmte Personen oder Situationen, Ihres Anliegens mit Playmobilfiguren am Tisch oder mit Bodenankern im Raum auf. Oder Sie zeichnen die Positionen auf Papier. Somit können Sie von außen auf Ihre Anteile schauen, oder sich auf die Platzhalter im Raum stellen, um so verschiedene Positionen einzunehmen, wahrzunehmen, zu spüren, zu sehen. Ich unterstütze Sie achtsam und einfühlsam bei Ihrem Prozess, gebe Impulse, mache Angebote und sage Ihnen was ich wahrnehme, sehe oder was ich aus Ihren Worten höre, so dass Sie mehr innere Klarheit und Sicherheit finden, (unbewusste) Zusammenhänge erkennen und eine bessere Verbindung mit sich selbst spüren. Das Ziel ist, dass Sie dadurch bei Ihrem Anliegen mehr Selbstwirksamkeit erfahren, Sie stimmig handeln können, sich stabiler fühlen und im Idealfall Ihr Anliegen lösen. Auf Wunsch bin ich gerne auch Resonanzgeberin (Stellvertreterin).

Therapeutischer Prozess

Achtsamkeit, Vor- sowie Nachbesprechnungen, Prozessorientierung, langsame Schritte und mehrere Termine über einen längeren Zeitraum sind Teil einer jeden therapeutischen Methode. Manchmal herrscht der Mythos vor: "Ich mache eine Aufstellung zu einem Thema, dann muss es gelöst sein." Doch auch hier gibt es verschiedene Schichten die Schritt für Schritt verarbeitet werden müssen. 
Eva Michetschlaeger Heilpraktikerin fuer Psychotherapie Weilheim
Eva Michetschläger
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Telefon

0881 9279 1717



Systemische Aufstellung mit Platzhaltern im Raum
Identitäsorientierte Aufstellung,
Systemische Aufstellung
 mit Bodenankern im Raum

Identitaetsorientierte oder Systemische Aufstellung im Einzelsetting
Identitäsorientierte Aufstellung,
Systemische Aufstellung
mit Figuren