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Gedanken zur Krise

Was macht die Krise mit uns? Was macht die Krise mit dem MENSCH-SEIN?
Die Krise und deren Auswirkungen und Folgen sind bei jedem Menschen verschieden. Was viele Menschen gemeinsam betrifft ist, dass die Krise Ängste, Stress, Unruhe oder Verunsicherung auslöst. Die einen haben Angst vor dem Virus, die anderen vor existenzieller Bedrohung, die anderen vor den Einschränkungen und einige vor zwei oder allen drei dieser Bereiche zusammen. Auch mit diesem "neuen Alltag" kommen die Menschen verschieden gut oder schlecht zurecht. In diesen Ängsten und in dieser Unsicherheit suchen wir Halt. Wie bekommen wir diesen Halt? Gewöhnlich finden wir Halt in der Gemeinschaft, im Austausch, in der Nähe. Wir brauchen "Co-Regulation" (Steve Porges), um uns wohl zu fühlen und auch um gesund zu bleiben. Co-Regulation bedeute: "In Frieden miteinander sein, miteinander Zeit verbringen." Zu dieser Co-Regulation brauchen wir auch den Halt in uns selbst. Aber viele von uns haben nicht erfahren, wie „Halt in sich selbst“ geht. (siehe dazu auch Seite: Innere-Kind-Arbeit).

Angsterfahrungen
Jede frühere Angsterfahrung die mit einer starken emotionalen Erregung (ob wir diese erinnern oder nicht) gekoppelt ist, hinterlässt Spuren im Gehirn, im Nervensystem, im Körper. Darum auch die Verschiedenartigkeit der Ängste, denn jeder hat in seinem Leben andere Erfahrungen gemacht. Diese Erfahrungen können automatisch durch bestimmte Außenreize und Situationen abgerufen und aktiviert werden und es kommt dadurch zur Ausschüttung von Stresshormonen und zu damit verbundenen Reaktionen. Wenn man dazu im Außen mit Bildern, Worten, angstmachenden Aussagen, Isolation und einschränkenden Maßnahmen konfrontiert wird, können diese Angstreaktionen drastisch verstärkt werden. Es kommt zu heftigen Emotionen wie Hilflosigkeit, Machtlosigkeit, Haltlosigkeit, Unfähigkeit zu handeln, Erstarrung und im Extremfall Angst zu sterben. 

Da wir diese Emotionen schwer aushalten, geraten wir in eine innere Not. So greifen wir auf „Innere-Not-Strategien“ (Überlebensstrategien) zurück (ein natürlicher psychischer Prozess, wenn wir keine besseren Alternativen kennen), die wir meist in unserer Kindheit angewandt haben. Jeder hat andere Strategien. Diese führen aber meist zu noch mehr Stress und nicht zu innerem Halt und Beruhigung.

Wie finden wir nun Halt?
So wie ich es sehe finden wir Halt, wenn wir beginnen uns mit uns selbst und der Realität (nicht mit der Vorstellung davon) auseinanderzusetzen, wenn wir nach Wegen suchen Halt in uns selbst zu finden und in einen „wahren“ Kontakt mit uns selbst treten. Dabei finde ich Achtsamkeit, respektvolles Eintreten für sich selbst, wertschätzenden Dialog (zuhören, überprüfen, mitfühlen, ausdrücken) und Menschlichkeit wichtig.

Vielleicht hilft es auch der einseitigen medialen Überflutung keine Aufmerksamkeit zu geben, sondern bei sich selbst und seinem nahen Umfeld zu bleiben und sich auf Beruhigung, Stärkung, Perspektiven, Zuversicht, Mitgefühl und wertschätzende Kommunikation auszurichten, so wie es in der Krisenintervention üblich sein müsste.

Was brauchen wir? Was hilft vor allem in dieser Zeit?
Meiner Sicht nach brauchen wir gerade in dieser Zeit einen Menschen, der für uns da ist und mitschwingt, der zuhört und sich auf uns einstimmt. Jemand, der Kontakt anbietet, aber auch Raum gibt. Ein Gegenüber, das hilft, sich zu entspannen und mehr Halt im Inneren zu finden. Jemand, der unterstützt zu spüren und wahrzunehmen (ohne in die Angst hineinzukippen), um mehr und mehr zu sich selbst zu kommen.

Als Therapeutin biete ich Ihnen das gerne an und bin mit Einfühlungsvermögen und Präsenz mitfühlend an Ihrer Seite.

Ich glaube wir brauchen die klare Haltung und einen
unverstellten Blick auf ein „ZUM WOHLE ALLER“.  
Eva Michetschlaeger Heilpraktikerin fuer Psychotherapie
Eva Michetschläger
Heilpraktikerin für Psychotherapie

0881 9279 1717